Nach einigen Jahren Pause stellte die Realschule Feucht mit einer Jungen- und einer Mädchenmannschaft für die Jahrgänge 2011 – 2013 im Schuljahr 25 / 26 wieder zwei Handball-Schulmannschaften.
Die Jungs der Leistungsklasse M III
Die männliche Mannschaft spielte schon am 18.12. in Feucht die erste Runde der Schulmeisterschaft im Rahmen der Kreismeisterschaft gegen die Schulvertreter aus Hersbruck und Lauf. Die Mannschaft um Trainer C. Wagner und D. Dürndorfer setzte sich aus Vereinsspieler des TSV Feucht, JSG Nürnberg (Jugendspielgemeinschaft des TSV Winkelhaid und TV Altdorf) und TSV Wendelstein zusammen. Im einzigen Training erfreute sich Coach D. Dürndorfer darüber, dass der Rückraum der Wendelsteiner C-Jugend bestehend aus A. Novotny (Mitte), S. Graf (Rückraum Rechs) und J. Sellinger (Rückraum Links) eingespielt seine Klasse beweisen konnte. Ergänzt wurde die Wendelsteiner Rückraumachse durch E. Kübert am Kreis und F. Weinert und A. Schneeweiß auf den Außenposition von der JSG. Die Feuchter stellten mit T. Kraus (Außen) und A. Pichl im Tor wichtige Elemente der Schulmannschaft Feucht. In der ersten Runde durfte die 2014er Jahrgänge F. Bloß, S. Claus und K. Selinger „aushelfen“. Sie waren im Training dabei und bekamen alle Kurzeinsätze. Die Trainer hoffen kommendes Schuljahr eine eigene Mannschaft für die 2014er Jahrgänge melden zu können, um den Talenten Raum und Bühne für ihr aufblühendes Handballtalent bieten zu können.
Im ersten Spiel der Kreismeisterschaft traf man auf die Schulmannschaft des Gymnasium aus Hersbruck. Da die JSG mit Hersbruck in der C-Jugend im Moment eine Kooperation betreibt, kannten sich viele Spieler aus dem regelmäßigen Training sehr gut. Das Spiel auf gutem Niveau konnte die Feuchter knapp für sich entscheiden. Nachdem Hersbruck in der ersten Begegnung schon gegen das Gymnasium aus Lauf verloren hatte, war die erste Runde für Herbruck damit schon vorbei. Die Feuchter hatten 10 Minuten Zeit ihre Kräfte zu sammeln, bis es zur 3. und entscheidenden Partie dieser Bezirksmeisterschaft kam. Die Laufer waren mit einem starken und wurfgewaltigen Rückraumspieler ausgestattet, der über die gesamte Spielzeit von den Feuchtern nicht unter Kontrolle zu bekommen war und viele Tore erzielte. Hier zeigte sich aber der Vorteil eines gut eingespielten Rückraums und eines A. Novotny der regelmäßig den frei stehenden Kreisläufer E. Kübert sehenswert bediente. Kübert mauserte sich über die zwei Spiele hinweg zum Motivator und Abwehrchef und zeigte, genau wie sein Hintermann A. Pichl eine hervorragende Leistung. Zum hatten die Realschüler auch in dieser Partie knapp die Nase vorne und konnten mit dem guten Gefühl Kreismeister zu sein, in die Weihnachtsferien. Großen Dank an dieser Stelle an die Organisation und auch die Schülerinnen und Schüler, die Schiedsgericht und Schiedsrichteraufgaben übernahmen sowie an Jacub Wrona & M. Brunner, die im Hintergrund alles organisierten und an die sympathischen Trainer und Mannschaften aus Herbruck und Lauf die das Turnier auf hohen und fairem Niveau hielten.
Die zweite Runde der Schulmeisterschaft (Regionalmeisterschaft) fand am 13.1.2026 in Eckental statt. Hier ging es gegen die Mannschaften des Gymnasium Eckental und dem Marie-Therese Gymnasium aus Erlangen. Nach ersterem Erfolg konnten noch F. Heißer (Wendelstein, Außen Kreis) und B. Sjöberg (Rückraum, TSV Feucht) zur Mannschaft stoßen. Nach Auslosung bestritten die Mannschaften aus Eckental und Erlangen die erste Partie. Gespielt auf hohem Niveau konnte sich Erlangen mit 15:17 durchsetzen. Die Erlangener mussten nach kurzer Pause direkt ihr zweites Spiel gegen Feucht bestreiten. In der ersten Halbzeit konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen. Der Rückraum, ergänzt durch B. Sjörberg, harmonierte gut und flüssig, so dass immer wieder sehenswerte Treffer erzielt werden konnten. In der zweiten Halbzeit änderte das Trainergespann Ch. & D. Dürndorfer die Taktik und stellte den Dreh- und Angelpunkt der Erlangener B. Sjöberg mit einer sehr offensive Deckung gegenüber, dessen Handlungsfelder daraufhin deutlich eingeschränkt wurden. In der Offensive spielten die Jungs weiterhin kreativ und gradlinig. Leider verlor man bei einer Führung von vier Toren fünf Minuten vor Schluss den sprichwörtlichen Faden, denn anstatt entspannt die Zeit „für sich spielen zu lassen“, kam es zu einer Reihe übereilter Abschlüsse, die postwendend zu Gegentoren führten, bei denen der ansonsten stark haltende Torhüter A. Pichl chancenlos war. 20 Sekunden vor Schluss stand es somit folgerichtig wieder unentschieden bei Feuchter Ballbesitz. Leider wurde der Abschluss ein weiteres Mal zu früh gesucht, so dass das MTG noch die Chance bekam, den Spielverlauf auf den Kopf zu drehen, doch das gelang nicht mehr. Somit endete die Partie aus Feuchter Sicht ärgerlich mit 15:15.
Die zweite Partie gegen das Gymnasium aus Eckental zeigte sich sehr ausgeglichen, da beide Mannschaften von ihrem Kombinationsspiel lebten. Die Feuchter leisteten sich in dieser Partie viele technische Fehler und konnten sich, trotz gefühlter Kontrolle über das Spiel, nicht entscheidend absetzen. Durch einen taktischen Wechsel konnten die gefährlichen Anspiele an den Kreis in der zweiten Halbzeit verhindert werden und so gewann man das zweite Spiel der Regionalmeisterschaft mit 14:12.
Leider stellt sich nach dem Spiel heraus, dass es nicht so einfach war, den Sieger des Turniers zu bestimmen, da sowohl Punkteverhältnis, direkter Vergleich und Tordifferenz zwischen dem MTG und der RS Feucht identisch waren. Nach kurzer Recherche in den Durchführungsbestimmungen wurde dann festgestellt, dass die 4. Kategorie (die „mehr erzielten Tore“) den Tabellenplatz bestimmt. Das MTG hatte in der 1. Partie 17 und in der 2. Partie 15 Tore geworfen. Die RS Feucht 15 und 14. Somit mussten die Feuchter dem MTG den ersten Platz überlassen und sind nach starker Leistung und ungeschlagen aus dem Turnier ausgeschieden. Das Trainerteam bedankt sich für die gute Orga und die sympatischen Mannschaften, die jederzeit fair und sportlich waren. Die Jungs haben die Realschule Feucht würdig vertreten und hatten auf den Turnieren wirklich Spaß.
Die Mädchen der Leistungsklasse M III
Am 15.01. trafen die Mädchen aus den Jahrgängen 2013-2011 in der Baumhalle ein, um das Regionalfinale auszuspielen. Die Mannschaft um C. und D. Dürndorfer hatte nur ein Spiel auszufechten, da sowohl die Truppen für die Kreismeisterschaft als auch für das dritte Spiel um den Einzug ins Bezirksfinale abgesagt hatten. Es bleiben also noch die RS Feucht und das Gymnasium Eckental (GymEck). Die Feuchter Schulmannschaft erhoffte sich Vorteile daraus, dass sich die Spielerinnen durch ihre Mitgliedschaft in der JSG Eintracht Nürnberger Land/dem TSV Feucht bereits kennen und teilweise seit vielen Jahren zusammenspielen.
Schon im Training wenige Tage zuvor versuchte man, die Schulmannschaft aufeinander einzustellen. Talentierte Rückraumspielerinnen (M. Labs, S. Rettenbacher, L. Siegel) spielten mit starken Kreisspielerinnen (J. Göttlich, J. Gheorghe) zusammen, gestützt durch die anpassungsfähigen Außenspielerinnen S. Gradl, E. Morgenstern und M. Stanik. M. Bley im Tor stand ihre Frau und so fühlte man sich nach einer konzentrierten Trainingszeit und wiederholten Anweisungen und Erläuterungen durch Trainer D. Dürndorfer gewappnet für das Team aus Eckental.
Leider fielen kurzfristig 3 Mädchen aus und somit startete man mit 9 bis in die glitzernden Haarspitzen motivierten Spielerinnen in das einzige Spiel des Tages. Die Spielzeit betrug ganze 50 Minuten (reguläre Spielzeitlänge), da eine Mannschaft ausfiel. Angedacht waren 2 Spiele á 2x10 Minuten.
Nach einem konzentrierten und zielgerichteten Aufwärmen war dem Trainergespann Dürndorfer nach kritischen Blicken klar: Das wird kein leichtes Spiel werden. Auch GymEck glänzte mit einem starken Rückraum und flinken Außen. In das Spiel startete man mit einer kleinen Führung und auch im weiteren Verlauf konnten die Mädels sauber Tore auf ihrer Seite verzeichnen. D. Dürndorfer stellte das Team immer wieder in der Abwehr ein, sodass man auch die Rückraum-Shooterin gut unter Kontrolle hatte. Nach weiteren taktischen Anmerkungen zum Verhalten der Außenspieler ging man nach 25 Minuten mit 17:14 in die Halbzeitpause. Hier sah man in Rot angelaufene, aber verbissene Gesichter – keine der Feuchterinnen wollte sich mit diesem Ergebnis geschlagen geben. Und so warfen die Mädels in der zweiten Halbzeit nochmal alles in die Waagschale: Das wie ihre Haare glänzende Zusammenspiel von S. Rettenbacher, J. Göttlich und M. Labs funktionierte wunderbar, auch dank der Außenspielerin E. Morgenstern, die durch viel Bewegung immer wieder Platz für den Rückraum brachte. M. Stanik und S. Gradl arbeiteten konsequent in der Abwehr, sodass kein Tor über rechts außen zu verzeichnen war. M. Bley glänzte im Tor immer wieder durch Paraden wie zwei abgewehrte 7m-Würfe. J. Gheorghe ersetzte erfolgreich die angeschlagene J. Göttlich und L. Siegel band immer wieder gut ihre Gegenspielerin. Nach anstrengenden 45 Minuten verließ aber auch die letzte Feuchterin die Kraft – die Abwehr stand nicht kompakt und aggressiv genug, vorne vernagelte die Torhüterin Eckentals ihr Tor. Das kämpferische Team (sowohl auf der Bank als auch auf dem Feld) musste sich schließlich mit 32:24 der besseren Mannschaft geschlagen geben und gratulierte der sympathischen Mannschaft GymEck respektvoll zum verdienten Einzug in das Bezirksfinale.
Wir als Trainergespann bedanken uns beim Schiri-Team J. Schönenberg und A. Schneeweiß, sowie deren Ersatz E. Kübert und A. Pichl, M. Brunner für die Orga, der Schulleitung für ihre Unterstützung und allen, die hinter dieser tollen Veranstaltung stehen.